Jazz Dance
Regelmäßige Kurse im Bereich des Modernen Tanzes und Yoga in Frankfurt am Main.
Wir unterrichten Modern Dance, Contemporary Dance, Zeitgenössischer Tanz und Yoga. Den aktuelle Stundenplan und Anmeldung für eine Probestunde findet ihr hier.
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Jazz Dance – Ein Überblick über Stil, Geschichte und Technik
Obwohl unsere Tanzschule keine Jazz Dance-Kurse anbietet, möchten wir Ihnen dennoch einen Einblick in diesen facettenreichen Tanzstil geben. Jazz Dance hat eine lange Geschichte und vereint unterschiedliche kulturelle Einflüsse, die ihn bis heute lebendig und dynamisch machen.
Die Entwicklung des Jazz Dance
Ursprünglich wurde Jazz Dance zu klassischer Jazzmusik getanzt. Mit der Zeit passte sich der Tanzstil jedoch aktuellen Musiktrends an, sodass heute vor allem Pop- und Chart-Hits als musikalische Grundlage dienen. Die Wurzeln des Jazz Dance reichen bis nach Afrika zurück: Durch die Verschmelzung afrikanischer Tanztraditionen mit europäischen Elementen entstanden in den USA neue Tanzstile wie Stepptanz, Charleston und Lindy Hop, die den Jazz Dance prägten.
In den 1940er-Jahren erlebte Jazz Dance in den USA einen ersten Höhepunkt und entwickelte sich weiter in Richtung Modern Dance und Zeitgenössischer Tanz. Besonders in den 1960er-Jahren etablierte sich der Begriff „Modern Jazz“ als eigene Stilrichtung. In Deutschland wurde Jazz Dance ab den 1970er-Jahren populär, unter anderem durch einflussreiche Choreografen wie Alvin Ailey, Gus Giordano oder Matt Mattox, die das Genre prägten und international bekannt machten.



Charakteristische Merkmale des Jazz Dance
Wie das Klassische Ballett oder der Zeitgenössische Tanz basiert auch Jazz Dance auf einer soliden Technik. Körperhaltung, Präzision und rhythmische Bewegung sind zentrale Bestandteile. Eine typische Jazz Dance-Stunde beginnt mit einem Warm-up, das verschiedene Bewegungsabläufe und Dehnübungen umfasst. Dabei stehen Koordination, Isolationstechniken sowie Kraft und Flexibilität im Fokus.
Anschließend folgen technische Übungen, darunter Platzierungsübungen („Placement“), Bodenarbeit und Bewegungskombinationen im Raum. Adagio- und Allegro-Sequenzen fördern Ausdruck und Dynamik, während Fußarbeit, Balance und Elastizität trainiert werden. Abgerundet wird der Unterricht meist durch ein Cool-down mit Stretching-Elementen.


Vielfältige Einflüsse und moderne Stilrichtungen
Im Jazz Dance fließen oft Elemente aus Revue- und Musical-Choreografien ein, wodurch der Tanzstil sowohl ausdrucksstark als auch energiegeladen wirkt. Bewegungen aus dem Modern Dance und Zeitgenössischen Tanz ergänzen den Stil und sorgen für eine große Bandbreite an Ausdrucksmöglichkeiten. Moderne Varianten wie „Lyrical Jazz“ oder „Modern Jazz“ verbinden technische Präzision mit fließenden, emotionalen Bewegungen.
Besonders bekannt ist Jazz Dance durch große Musicalproduktionen geworden. Klassiker wie „West Side Story“ von Jerome Robbins setzen auf die charakteristische Mischung aus Schnelligkeit, Isolation und Ausdrucksstärke, die Jazz Dance so einzigartig macht.
Jazz Dance damals und heute
Während Jazz Dance in den USA schon früh fester Bestandteil der Tanzszene wurde, erlebte er in Deutschland vor allem in den 1970er- und 1980er-Jahren einen Aufschwung. Internationale Choreografen wie Alvin Ailey, Milton Meyers oder Max Stone brachten neue Impulse, die den Tanzstil nachhaltig prägten. Heute ist Jazz Dance weiterhin ein wichtiger Bestandteil der Tanzwelt, insbesondere in den Bereichen Musical, Bühnentanz und Tanzpädagogik.
Auch wenn wir in unserer Tanzschule aktuell keine Jazz Dance-Kurse anbieten, bleibt dieser vielseitige Tanzstil eine spannende Inspirationsquelle für viele andere Tanzrichtungen.
Unsere Kurse und Unterricht beinhaltet Elemente des Jazz Dance,
unser Schwerpunkt liegt im Bereich des Modernen Tanzes und Yoga in Frankfurt am Main